Peter Höger
Jahrgang 1944
Nach Abitur und Bundeswehr folgte das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann.
Peter Höger war danach Assistent der Geschäftsführung einer mittelständischen Maschinenfabrik. 1976 wechselte er zur Bauknecht-Gruppe (ca. 500 Mio. EUR/6.000 Mitarbeiter) ins zentrale Controlling. U. a. leitete er Kooperationsverhandlungen mit Thomson Brandt, AEG und Philips.
Ab Mai 1982 als Mitglied der Geschäftsleitung der G. Bauknecht GmbH (ATB, Elektromotorenbau, ca. 1.000 Mitarbeiter) und ab Juni 1985 als Vorstand der AG musste Peter Höger aus dem Produktionswerk ein autonom agierendes Unternehmen mit allen kaufmännischen Funktionen gestalten. Im Mai 1986 konnte die ATB aufgrund der positiven Entwicklung an der Börse eingeführt werden.
Im Januar 1989 wechselte Peter Höger als kfm. Geschäftsführer zur KOMET Group GmbH, einem weltweit tätigen Hersteller von Präzisionswerkzeugen. Bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden in 2007 konnte der Umsatz von 75 Mio. EUR auf ca. 180 Mio. EUR gesteigert werden; zu diesem Wachstum beigetragen haben u. a. die Ergänzung mit komplementären Produkten und der Ausbau der weltweiten Aktivitäten auf ca. 20 Tochterunternehmen.
Ende 2007 wurde Peter Höger in den Vorstand der Robert-Breuning-Stiftung, dem Alleingesellschafter der KOMET Group GmbH, berufen. Diese Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke.
Seit 2008 ist Peter Höger für das IfW tätig.
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